David Cords

David Cords, 18, im 2. Semester

Serie: Interview Aktuell

In dieser neuen Serie interviewen wir in loser Folge Kreative, die unsere Akademie aus eigener Erfahrung kennen: Studierende, Dozenten, Illustrationsdesigner, Verlags- und Werbemenschen. Die Interviews kommen in kurzen Abständen immer frisch nach und zeigen die vielen Facetten der Kreativbranche.

»Mein Traum ist vor allem
die Selbständigkeit«

F: Hallo David, du studierst bei uns zur Zeit im 2. Semester. Wie alt bist du?

A: 18 Jahre.

F: Wie hast du hier angefangen? Hast du gedacht, dass du begabt bist?

A: Kann man so sagen. Ich habe schon seit meiner Kindheit gern gezeichnet – früher waren es Autos, heute sind es Portraits. Vor allem in der Schule habe ich meistens gezeichnet, anstatt aufzupassen, was dazu führte, dass ich lieber die 12. Klasse abgebrochen habe, um einen anderen Weg einzuschlagen. Über Internetrecherche bin ich schließlich auf die BILDKUNST AKADEMIE aufmerksam geworden.

F: Warst du im Vorsemester? Was hat es dir gebracht?

A: Ja, schon allein aufgrund meines Alters, da ich mit 17 Jahren hier angefangen habe. Im Vorsemester habe ich einen guten Überblick über verschiedene Techniken erhalten. Vorher habe ich zum Beispiel noch nie mit Acryl gemalt. Auch die zeichnerischen Grundlagen, insbesondere im Bezug auf Proportionen und Schraffuren, haben mir sehr weitergeholfen. Das Vorsemester war auch ein guter Einstieg in die Ideenfindung. Mit dem Beruf des Illustrators hatte ich davor wenig zu tun, nun erhielten meine Zeichnungen auch erstmals einen erzählerischen Kontext.

F: Was ist momentan deine bevorzugte Technik oder Arbeitsweise?

A: Ich zeichne nach wie vor gerne von Hand und nutze dafür auch Techniken, die ich im Vorsemester gelernt habe. Privat befasse ich mich außerdem gerne mit Aquarellmalerei, inzwischen haben wir Aquarelltechniken auch im Unterricht. In Fächern, wie digitale Sachillustration, bin ich zum ersten Mal mit den Adobe-Programmen in Kontakt gekommen, die vielen Möglichkeiten begeistern mich, zum Beispiel Kombinationen aus Handzeichnung und digitaler Bearbeitung.

F: Gibt es bereits eine Tendenz? Wo siehst du dich beruflich?

A: Eventuell käme ein zweites Studium infrage, vielleicht im Bereich „Bildende Kunst“. Mein Traum ist vor allem die Selbstständigkeit, um dafür eine Grundlage zu schaffen, könnte ich mir allerdings auch die Arbeit in einer Agentur vorstellen.

F: Hast du Vorbilder, die deinen Stil prägen?

A: Ich nutze gerne Soziale Netzwerke, dort gibt es sehr viele Künstler, deren Arbeiten ich bewundere, einen Bestimmten kann ich daher nicht nennen. Museen dienen mir ebenfalls als Inspirationsquelle. Die Arbeiten von Daniel Richter finde ich sehr interessant vor allem im Hinblick auf Farbigkeit und Kontraste.

F: Was wäre dein Tipp an unsere „Neulinge“?

A: Am Anfang war ich sehr perfektionistisch. Lasst Fehler zu! Seid ruhig offen für Kritik, dadurch verbessert man sich schnell!

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